Geld einfach anlegen – Diese fünf Begriffe solltest du kennen

Geld einfach anlegen – Diese fünf Begriffe solltest du kennen

Kennst du das auch? Du möchtest gerne dein Geld anlegen, weißt aber nicht, wo du am besten anfängst. Du willst endlich einen Sparplan einrichten, hast aber keine Idee, was die passende Anlage für dich ist. Du fühlst dich überfordert, weil es so viele Möglichkeiten am Markt gibt.

So geht es vielen Menschen, die tiefer in das Thema Geldanlage einsteigen wollen: Zu viele Informationen und gleichzeitig entsteht eine Unsicherheit, was das Beste für dein Geld ist.

Die Anlagemöglichkeit “ETF”

Wenn du dich mit dem Thema „Geld anlegen“ beschäftigst und damit startest, dann kommst du an einer Anlagemöglichkeit nicht mehr vorbei. Es gibt eine Anlage, die für viele Einsteiger sehr spannend ist. Sogenannte ETFs (Exchange Traded Funds – börsengehandelte Indexfonds). Vielleicht hast du schon mal was von ihnen gehört? Ein ETF ist ein passiv gemanagter Fonds. 

Wie ein Einkaufskorb…

Stell dir einen Fonds wie deinen Einkaufskorb vor, in dem verschiedene Lebensmittel sind. Je mehr in deinem Korb drinnen ist, desto reichhaltiger wird dein Essen. Was aber nicht automatisch bedeutet, dass es nahrhaft ist, wenn du z.B. nur unterschiedliche Süßigkeiten in deinen Korb legst. 

Es gibt verschiedene Körbe = Fonds, die du als Anlage in ETFs nutzen kannst. Und so ist das auch mit deinem Fonds. Je nachdem, worauf du gerade Lust hast zu investieren, suchst du dir die Möglichkeit aus, die am besten zu dir passt. 

Dein Korb = Fonds kann aktiv von jemanden verwaltet werden, d.h. du lässt einkaufen gehen oder passiv. Das heißt du nimmst einen Korb, den schon jemand anderes für dich zusammengestellt hat. 

Die Grundlage für deinen Korb wird durch einen Index festgelegt. Das ist ein Vergleichsmaßstab für einen bestimmten Bereich. Ein Index ist ein Wertpapierkorb, der einen ganzen Markt oder einen Teilmarkt repräsentiert. Er bildet die Wertentwicklung dieses Marktes nach und dient Anlegern oder Fondsmanagern als Vergleichsmaßstab. Beispielsweise enthält der Deutsche Aktienindex, kurz DAX, die Anteilscheine der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften. Neben Aktienindizes gibt es unter anderem Indizes auf Anleihen, Rohstoffe oder Immobilien. Was du genau bevorzugst, liegt in deiner Auswahl. 

Vielfältig wie Sand am Meer

Indizes, das ist die Mehrzahl von Index, gibt es wie Sand am Meer. Stell dir den Sandstrand fürs ETFs vor. Du hast weißen Sand, braunen Sand, schwarzen Sand. Kleine Sandkörner, mittlere Sandkörner, große Sandkörner. 

Die 3 essenziellen Fragen für deine Anlageentscheidung:

  1. Welchen Strand = Index bevorzugst du bei deiner Anlage in ETFs? 
  2. In welche Länder verreist du am liebsten = Wo willst du anlegen?
  3. Sollen an deinem Strand viele oder wenige Menschen sein = kleiner oder großer Fonds? 

ETFs sind Fonds, die einen bestimmten Bereich abbilden. Dazu gehören die drei Hauptanlageklassen (= Anlagemöglichkeiten) Anleihen, Immobilien und Aktien. Je mehr Anlagemöglichkeiten du nutzt, umso geringer ist dein Risiko, Verluste zu machen.

Erinnere dich an dieser Stelle an deinen Einkaufskorb. Wenn du nur wenige Lebensmittel hast, von denen eins schlecht wird, ist dein Essen gefährdet. Je mehr du also in deinem Korb hast, umso sicherer ist es auch, dass du mehr als ausreichendes Essen zur Verfügung hast. 

Neben den unterschiedlichen Anlageklassen ist es auch von enormer Bedeutung, dass du dein Geld langfristig anlegst. Das heißt mindestens 7 Jahre oder länger. Das ist wichtig, um negative Schwankungen an der Börse = Dein Supermarkt auszugleichen. 

Und ganz wichtig auch an dieser Stelle: Bevor du anfängst zu investieren, baue dir auf jeden Fall deinen Notgroschen auf. Das ist deine Reserve für unsichere Zeiten. Hier solltest du mindestens 3 Monatsausgaben zur Seite packen. Wenn du 6 Monatsausgaben schaffst, bist du die Queen.

Um dein Geld sicher anzulegen, brauchst du erstmal einen Übersetzungskurs für die unterschiedlichen Begriffe. Damit du jetzt Zeit sparst, kommen hier die wichtigsten Begriffe, die du brauchst, um eine nachhaltige und langfristige Anlageentscheidung zu fällen.

Mit den Maßnahmen rund um den ersten Schwerpunkt werden konkret die Kaufkraft und damit die Sicherung der Nachfrage unterstützt: Von einer Senkung der Mehrwertsteuer von 19 % auf 16 % profitiert die gesamte Bevölkerung; mit dem Kinderbonus und einem höheren steuerlichen Entlastungsbetrag für Alleinerziehende kommt der Staat den von der Krise besonders Belasteten entgegen. Dies gilt beispielsweise auch für einen vereinfachten Zugang zur Grundsicherung (keine Vermögensprüfung bis 2021), und die Ausbildungsprämie, die den Beginn oder ordentlichen Abschluss einer betrieblichen Ausbildung sicherstellen soll.

Die Top 5 Begriffe zum Thema Geldanlage

1. Rendite

Das ist der Wertzuwachs, den deine Anlage über einen bestimmten Zeitraum erhält. Stell dir vor, du kaufst mit deinem Geld Samen für Karotten ein. Du pflanzt sie ein. Irgendwann kannst du knackige Möhren ernten, die du dann verkaufst. Von dem eingenommenen Geld ziehst du dann deinen Einsatz für die Samen und Wasser ab. Die Summe, die du dann erhältst, ist dein Wertzuwachs = Rendite. 

2. Risiko

Wenn du Geld anlegst, gibt es Umstände, die im Vorfeld nicht voraussagbar sind. Das sind emotionale und fundamentale Risiken. Diese sind von bestimmten Bedingungen abhängig, die im Außen eintreten. Das ist das Auf und Ab, was du in den letzten Monaten an den Börsen erlebt hast.

3. Volatilität

So wird die Schwankungsbreite genannt, die sich deine Anlage nach oben oder unten bewegen kann. 

4. Diversifikation

Das ist der Begriff der „Aufteilung“ bedeutet. Das heißt, wenn du dein Geld anlegst, dann ist es für deine Sicherheit und Struktur wichtig, dass du dein Geld auf verschiedene Anlagemöglichkeiten (= Klassen) aufteilst und in verschiedene Regionen. Stell dir einfach deinen Kleiderschrank vor: Da hast du auch für jedes Wetter ein anderes Outfit.

5. Ausschüttung

Du legst dein Geld in deine bestimmte Anlage an. Und je nachdem, für welche Anlage du dich entschieden hast, bekommst du eine regelmäßige Zahlung = Ausschüttung. Diese kann je nach Produkt alle 3 Monate, halbjährlich oder jährlich erfolgen. 

Gehe los und lege dein Geld an: Schritt für Schritt. Den größten Fehler, den du dabei machen kannst? Nichts zu tun!

Mache es für dein Lieblingsleben – heute und später. 

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, diesen Beitrag zu lesen. Wir sind hier, um dich so gut es geht in dieser schweren Zeit zu unterstützen. Hast du Fragen oder Anregungen? Wir sind für dich da. Schreib uns einfach!

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