Schnell und einfach Geld sparen – Teil 3: Gute Planung ist alles!

Schnell und einfach Geld sparen – Teil 3: Gute Planung ist alles!

In den Teilen eins und zwei unserer Serie haben wir dir schon einige Tipps und Tricks gegeben, wie du im Alltag mit relativ wenig Aufwand etwas Geld sparen kannst. 

Doch wie mit vielen Dingen im Leben ist auch in diesem Fall eine gute Planung eine enorme Erleichterung. Deshalb wollen wir dir im dritten Teil der Serie zeigen, wie du in wenigen Schritten einen Haushaltsplan erstellst und so deinem Geldpolster einen Schritt näher kommst.

Schritt 1: Einnahmen zusammenrechnen

Bevor du ans Sparen denken kannst, musst du erstmal wissen, wie viel Geld du überhaupt zur Verfügung hast. Rechne daher all deine monatlichen Einnahmen zusammen. In diese Aufstellung gehören sowohl regelmäßige Einnahmen wie Gehalt, Lohn oder Rente, aber auch einmalige Einnahmen, wie z.B. der Erlös von verkaufter Ware auf dem Flohmarkt, oder vielleicht ein Geldgeschenk zum Geburtstag.

Grundsätzlich gilt, alles Geld, das auf dein Konto oder in deinen Geldbeutel einfließt, gilt hier als Einnahme. Wenn du alleine lebst, ist dieser Schritt schnell gemacht. Wenn du in einer Beziehung oder Ehe lebst, solltest du überlegen, ob du nur deine eigenen Einnahmen und Ausgaben unter die Lupe nehmen möchtest, oder einen gemeinsamen Plan aufstellen solltest. 

Schritt 2: Den Ausgaben an den Kragen 

Was du mit deinen Einnahmen gemacht hast, machst du jetzt mit deinen Ausgaben. Fang mit den regelmäßigen Ausgaben an, etwa mit Miete, Strom, Internet- und Handyvertrag, Kredit, und so weiter. Bei Beiträgen, die zum Beispiel quartalsweise oder alle halbe Jahre bezahlt werden, kannst du die Beträge auf Monate aufteilen, um einen besseren Überblick zu behalten. Weil diese Fixkosten über Monate hinweg so gut wie konstant bleiben, musst du die aufwendige Rechnerei nur einmal machen. 

Nach den Fixkosten lohnt es sich einen Blick auf andere Ausgaben zu werfen und diese zu kategorisieren. Wer viel mit Karte bezahlt, kann diese auch einfach aus dem Kontoauszug abschreiben. Für diejenigen, die hauptsächlich Bargeld nutzen, empfehlen wir Kassenbons und andere Nachweise aufzubewahren. Am Ende des Monats kannst du dann schauen, wie viel Geld du wofür ausgegeben hast. 

Die Kategorisierung ermöglicht es dir schnell herauszufinden in welchen Bereichen deines Alltags du am meisten Geld ausgibst. Schreibe wirklich alles, auch jede noch so kleine Ausgabe rigoros in deinen Plan. Sonst macht die Analyse nicht viel Sinn.

Schritt 3: Gegenüberstellung 

Wenn du alle Einnahmen und Ausgaben zusammengestellt hast, kannst du sie nun gegenüberstellen und Ausgaben von Einnahmen abziehen. Was übrig bleibt ist der Betrag, den du noch zur freien Verfügung hast. Mit dem Geld kannst du machen, was du willst. Eine Möglichkeit wäre, dieses Geld beiseite zu legen und nach und nach mehr und mehr Geld anzusparen. 

Ist die Zahl negativ, heißt das logischerweise, dass du mehr Geld ausgibst, als du einnimmst. In dem Fall heißt es sofort handeln! Aber auch, wenn am Ende eine positive Zahl herauskommt, solltest du den nächsten Schritt gehen.

Schritt 4: Ausgaben analysieren

Du hast nun deine Ausgaben schön übersichtlich zusammengetragen und kategorisiert, jetzt kannst du deine Übersicht nutzen, um deinen Sparplan ins nächste Level zu heben!

Schau dir genau an, in welchen Kategorien das meiste Geld verschwindet. Gehe durch deine Abos, mach dir Gedanken, ob du sie auch wirklich nutzt. Schaue, wie viel Geld du für dein tägliches Mittagsmenü auf Arbeit ausgibst, selbstgekocht kommst du auf jeden Fall preiswerter weg! Sind deine Verträge noch auf dem neuesten Stand, oder gibt es mittlerweile preiswertere Alternativen? Du wirst überrascht sein, wieviel Geld du jeden Monat in deiner Kasse behalten könntest.

Bonus: Mach eine Prognose 

Willst du noch einen Schritt weitergehen, dann mach die Aufstellung doch auch für die Zukunft! Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn in nächster Zeit größere Ausgaben anstehen.

Anhand der Daten aus den vorherigen Monaten kannst du Vorhersagen darüber treffen, mit wie viel Geld du in den nächsten Monaten rechnen kannst, und, wie viel davon für deine große Investition übrig bleibt. 

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, diesen Beitrag zu lesen. Wir sind hier, um dich so gut es geht in dieser schweren Zeit zu unterstützen. Hast du Fragen oder Anregungen? Wir sind für dich da. Schreib uns einfach!

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